Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich mich bei der Plastic Bank engagieren?

Du kannst einen Beitrag zur Plastic Bank leisten, indem Du bei uns mitmachst: Zeige den Markenherstellern, dass Dir unser Anliegen am Herzen liegt. Außerdem kannst Du deinen eigenen Plastik-Fußabdruck neutralisieren. Werde plastikneutral, indem Du dafür sorgst, dass mindestens 84 kg (umgerechnet 4.200 Flaschen) Plastik aus der Umwelt entfernt werden.

 

Wie kann ich die Plastic Bank in mein Land holen?

Besuche unsere Kontaktseite und wähle die Option: „Ich möchte dazu beitragen, die Plastic Bank in mein Land zu bringen.“ Die Plastic Bank wird sich dann mit Dir in Verbindung setzen und Dich über die Möglichkeiten informieren, die für Dein Land, Deine Ressourcen und Deine Zeitvorstellung in Frage kommt. Und Du kannst aktives Mitglied unserer Plastic Bank Revolution werden. Dann bist Du immer aktuell darüber informiert, sobald neue Initiativen gestartet werden. 

Wo ist die Plastic Bank tätig?

Aktuell engagiert sich die Plastic Bank in Haiti, den Philippinen, Indonesien und Brasilien. Die Plastic Bank ist ein wachsendes Sozialunternehmen und strebt eine weltweite Präsenz an. Wenn Du die Plastic Bank in Dein Land holen möchtest, kannst Du Deine Unterstützung zeigen, indem Du Dich aktiv bei uns engagierst.

 

Wo ist der Sitz der Plastic Bank Zentrale?

Die Zentrale der Plastic Bank ist in Kanada zu Hause, in der schönen Stadt Vancouver in British Columbia.

Sammelt die Plastic Bank auch Plastikmüll im Meer, um es zu recyceln?

Die Plastic Bank ist der Überzeugung, dass man den Meeresmüll erst dann wirklich effektiv beseitigen kann, wenn der Eintritt gestoppt ist – wenn also quasi der Hahn zugedreht worden ist. Deshalb konzentriert sich die Plastic Bank jetzt primär darauf, den Plastikmüll einzusammeln, der sonst in die Meere gelangen würde – also Plastikmüll, der nicht auf Mülldeponien entsorgt wird und dann häufig in nahegelegene Gewässer gelangt.

 

Was ist der Unterschied zwischen „Sozialem  Plastik“ und Recyclingplastik?

„Soziales Plastik“ ist immer auch recycelt, aber recycelter Kunststoff ist nicht automatisch auch soziales Plastik. Denn hinter Social Plastic® steckt nicht nur eine Umweltmaßnahme, sondern auch ein sozialer Nutzen: Menschen, die in Armut leben, erhalten Zugang zu einem stabilen Einkommen und zu lebensnotwendigen Bedarfsgütern wie Nahrung, Wasser und Strom. Die neue Einkommenslage der Sammler verhilft im zweiten Schritt auch der örtlichen Wirtschaft zum Aufschwung.

Warum bezeichnet Ihr Euch als Bank?

Um unsere Mission zu erfüllen, machen wir den wahren wirtschaftlichen Wert von Plastik sichtbar. Plastik soll einfach zu wertvoll werden, um es wahllos zu entsorgen. Deshalb haben wir für Kunststoff ein System etabliert, das wie ein ganz normaler Währungsumtausch funktioniert. Dabei unterstützt uns die neueste Banking- und Transaktionstechnologie von IBM. Sie ermöglicht es unseren Plastiksammlern, über eine mobile App ein digitales Bankkonto zu eröffnen – manchmal das erste in ihrem Leben. Aus diesen Gründen nennen wir uns Plastic Bank. (Kredite kannst Du bei uns allerdings nicht beantragen!)

 

Welche Arten von Plastik sammelt ihr?

Unsere Sammler tragen in der Regel Gebrauchsabfälle zusammen. Unsere Hauptsorten sind daher:

HDPE (Milch- und Waschmittelverpackungen sowie Bodentassen für Limonadenflaschen)

LDPE (Plastiktüten, Blisterfolien)

PET (Getränkebehälter aus Plastik, Textilien aus Polyester)

PP (Batteriegehäuse, Behälter von Molkereiprodukten)