Ozeanplastik stoppen

Eine preisgekrönte Lösung

Unterstützen Sie unsere Arbeit in Haiti. Mit nur 5 US-Dollar monatlich sind Sie dabei.

Stopp die Ozeanplastikflut!

Die Plastic Bank leistet einen direkten Beitrag zu 14 der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele und unterstützt indirekt auch die übrigen drei.

  1. Armut beenden: Über den Kunststoff, den sie einsammeln, beziehen die Sammler ein faires und stabiles Einkommen. Die Plastic Bank zahlt den Sammlern von „Sozialem Plastik“ außerdem zusätzliche Prämien, um ihre  Lebensqualität und ihren Zugang zu lebensnotwendigen Bedarfsartikeln zu verbessern. Diese Prämien werden teilweise über die Programme zur Plastikneutralität finanziert, an denen Unternehmen und Einzelpersonen teilnehmen können.
  2. Den Hunger beenden: In den Sammelzentren für „Soziales Plastik“ können die Sammler den rückgeführten Plastikmüll gegen eine Reihe von Bedarfsartikeln eintauschen, darunter auch frische Lebensmittel. Ein Großteil dieser Lebensmittel stammt aus der Region und besitzt einen hohen Nährwert.
  3. Gesundes Leben und Wohlergehen: Je nach den örtlichen Gegebenheiten  können die Sammler ihre Bonuspunkte auch gegen Erste-Hilfe-Ausrüstungen, Krankenversicherung oder andere Artikel des Gesundheitsbedarfs eintauschen. Außerdem wird ihre Lebensumwelt sauberer, wenn Kunststoffmüll aus dem Wasserkreislauf entfernt und die Abfallverbrennung reduziert wird.
  4. Hochwertige Bildung: Durch unsere Spezialprogramme mit Partnergrundschulen in Haiti (und mittelfristig an allen unseren Projektstandorten weltweit) können Sammler mit ihrem Kunststoff die Schulbildung ihres Kindes finanzieren. Dieses Bildungsengagement sorgt dafür, dass die Kinder länger in der Schule bleiben und unterstützt damit unsere Null-Toleranz-Politik gegenüber Kinderarbeit.    

Die Plastic Bank zahlt für den Kunststoffabfall über dem Marktwert liegende Preise und stärkt dadurch die Motivation zum Sammeln. Die Menschen, die unser Plastik sammeln, können es gegen Geld, Bedarfsartikel oder Dienstleistungen eintauschen.

Der Wert des Social Plastic® geht aber über den Rohstoffpreis hinaus: Es ist eine Chancenleiter für die Ärmsten der Armen. Sie erhalten dadurch Zugang zu Einkommen, Bedarfsgütern und Dienstleistungen, während gleichzeitig der Plastikeintrag in die Meere verringert wird.

  1. Sauberes Wasser und Sanitärversorgung: Sammler können das Plastik in den Sammelzentren gegen sauberes Trinkwasser eintauschen. Unsere Partnerunternehmen unterstützen uns, indem sie den Sammlergemeinschaften Seife, Shampoo, Frauenhygieneartikel und andere Sanitärprodukte zur Verfügung stellen. Außerdem sinkt die Toxizität in der örtlichen Wasserversorgung, wenn das Plastik aus dem Wasserkreislauf entfernt wird.
  2. Saubere und bezahlbare Energie: Viele Sammelzentren sind komplett solarbetrieben und stellen eine erneuerbare Energiequelle für die örtlichen Gemeinschaften dar. Die Sammler können den Kunststoff gegen tragbare solarbetriebene Lampen eintauschen, die gleichzeitig als Akku dienen, um Handys und andere elektronische Geräte aufzuladen.
  3. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Das Konzept des „Sozialen Plastik“ fördert breites Wachstum in den regionalen Industrien. Für den Transport, die Verarbeitung und den Versand des „Sozialen Plastik“ kooperiert die Plastic Bank bewusst mit Lokalpartnern, damit ein Maximum an Wertschöpfung im örtlichen Wirtschaftskreislauf verbleibt. Steigendes Einkommen in den Sammlergemeinden überträgt sich im nächsten Schritt auf das BSP-Wachstum in den Verbrauchermärkten. In punkto menschenwürdiger Arbeit sorgt die Plastic Bank für die Einhaltung strenger Richtlinien, um die Standards der UNO-Deklarationen für Arbeitsnormen und Menschenrechte einzuhalten. Wir kooperieren nur mit Partnern, die sich diesen Werten ebenfalls verpflichtet haben.
  4. Industrie, Innovation und Infrastruktur: In Regionen ohne integrierte  Entsorgungs-Infrastruktur richtet die Plastic Bank Sammelzentren ein und vernetzt örtliche Transport- und Frachtunternehmen, Kunststoffverarbeiter, und andere Akteure, um einen industriellen Recycling-Zyklus zu etablieren. Eine echte Innovation  ist die Plastic Bank App, unsere preisgekrönte Transaktionsplattform. Als weltweit erste nutzt sie blockchain-basierte Technologien wie Smart Contracts, um ein unbegrenzt skalierbares, dezentrales und autonomes Banking-System zu erschaffen.

So funktioniert das Recyling von „Sozialem Plastik“ in Haiti (2 mins, EN)

  1. Ungleichheit verringern: Niedrige Zugangsbarrieren sorgen dafür, dass jeder bedürftige Erwachsene am Ökosystem des „Sozialen Plastik“ teilnehmen kann. Über unsere blockchain-basierte Plattform können Sammler ein digitales Bankkonto eröffnen – oftmals das erste Konto ihres Lebens. Dort ist ihr Guthaben sicher aufgehoben und vor Betrug oder Diebstahl geschützt. Diese finanzielle Inklusion ist der Schlüssel, um die Kluft zwischen der reichen und der armen Welt zu schließen.
  2. Nachhaltige Städte und Siedlungen: Die Ökosysteme des „Sozialen Plastik“ installieren nachhaltige Kreislaufwirtschaften und lösen so die bisherigen linearen Verschwendungswirtschaften in den Entwicklungsländern ab. Die Neudefinition der Abfallstrategie ist in diesen örtlichen Gemeinschaften der Schlüssel, um weitere Formen der nachhaltigen Entwicklung in Gang zu setzen.
  3. Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster: „Soziales Plastik“  wird in die Beschaffungskette multinationaler Unternehmen eingebunden, um die Nachfrage nach fabrikneuem Plastik zu senken und die mit der  Kunststoffproduktion verbundenen Umweltbelastungen zu verringern. Das Social Plastic® Logo auf der Produktverpackung ermöglicht es den Verbrauchern, entsprechende Produkte zu identifizieren und verantwortungsvolle Konsumentscheidungen zu treffen.
  4. Bekämpfung des Klimawandels: Die Produktion von fabrikneuem Kunststoff und die Plastikmüllverbrennung tragen zu einem erheblichen Teil zu unseren Treibhausgasemissionen bei. Im Zuge der wachsenden Nachfrage nach Kunststoffmaterialien dürften diese beiden Umweltstressoren künftig ebenfalls zunehmen.  Dieser Teufelskreis lässt sich aber durchbrechen, wenn man fabrikneues Material durch soziales Plastik und das Müllverbrennungsvolumen durch eine Kreislaufwirtschaft ersetzt.

  1. Leben unter Wasser: Plastikmüll im Ozean ist Schätzungen zufolge direkt für den Tod von 1.000.000 Seevögeln und 100.000 Meerestieren pro Jahr verantwortlich. Todesursache sind meist Plastikteile im Verdauungstrakt, oder aber die Tiere verfangen sich in Plastikteilen und können sich nicht befreien. In diesen Schätzungen nicht enthalten sind die Biodiversitätsverluste durch die Zerstörung natürlicher Lebensräume und Brutplätze. Mikrokunststoffe sind außerdem Brutstätten für Toxine im Ozean und gelangen rasch in die Nahrungskette der Meerestiere. Mikroplastik wurde inzwischen in den entlegensten Orten nachgewiesen, sogar im zentralen arktischen Becken. Ziel der Plastic Bank ist es, den Eintrag von Ozeanplastik komplett zu stoppen, um  diese globale Herausforderung zu lösen.
  2. Partnerschaften für diese Ziele: Die Plastic Bank ist auf der UN Klimakonferenz als Wegbereiter für die UN-Nachhaltigkeitsziele gewürdigt worden. Sie gilt der UNO als Institution, die auch anderen Organisationen hilft, die UN-Nachhaltigkeitszeile zu erreichen.